Ausgerechnet Juniorenweltmeister Francesco Friedrich hat den deutschen Bob-Piloten den Start in die vorolympische Saison gerettet.

Der 22-Jährige aus Oberbärenburg fuhr beim ersten Wettbewerb in Lake Placid als Drittplatzierter der Zweierkonkurrenz erstmals in einem Weltcuprennen auf das Podest.

Mit einem Vorsprung von 0,69 Sekunden auf Friedrich holte Vierer-Olympiasieger Steven Holcomb (USA) vor Landsmann Corey Butner (+0,69) den ersten Sieg des Winters.

Der Potsdamer Manuel Machata (+0,74), WM-Dritter im großen Schlitten, kam hinter Friedrich auf Rang vier. Maximilian Arndt (Oberhof/+0,95) kam nicht über den neunten Platz hinaus.

Bei den Frauen landete Vize-Weltmeisterin Sandra Kiriasis (Winterberg) mit Anschieberin Berit Wiacker als bestes deutsches Team auf dem fünften Platz (+0,59). Rang eins sicherte sich souverän die kanadische Olympiasiegerin Kaillie Humphries vor den beiden Lokalmatadorinnen Jazmine Fenlator (+0,47) und Elana Meyers (+0,48).

Ex-Weltmeisterin Cathleen Martini (Oberbärenburg), die sich in der Vorbereitung mit Wadenproblemen geplagt hatte und auch deshalb erhebliche Zeitrückstande am Start kassierte, wurde nach zwei Läufen Siebte (+0,72). Einen Platz dahinter reihte sich die Erfurterin Anja Schneiderheinze (+0,78) ein.

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