Die deutschen Biathletinnen haben zum Abschluss des Weltcups im österreichischen Hochfilzen die Podestplätze klar verfehlt.

Als Beste landete Franziska Preuß in der Verfolgung über 10 km auf Rang zwölf und erfüllte mit 1:08,9 Minuten Rückstand die halbe Olympianorm.

Den Sieg in Tirol erkämpfte die Norwegerin Synnoeve Solemdal (1 Fehler) vor der Ukrainerin Julija Dschyma (0) und Kristina Palka (0) aus Polen.

"Ich habe nicht geglaubt, dass ich im Weltcup schon so schnell so weit komme", sagte Preuß, der nach eigener Aussage "am Ende ein wenig die Puste ausging. Aber ich bin mit dem Ergebnis absolut zufrieden."

Die 19 Jahre alte Bayerin hatte erst in der Vorwoche im schwedischen Östersund ihr Weltcupdebüt gegeben.

Zweitbeste deutsche Skijägerin bei perfekten äußeren Bedingungen wurde Laura Dahlmeier (3 Fehler) auf Platz 25.

Doppel-Olympiasiegerin Andrea Henkel (2) beendete das Rennen als 29., und Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/3) kam auf Rang 35 ins Ziel.

Einen rabenschwarzen Tag erwischte Miriam Gössner.

Die 23-Jährige, die nach ihrer schweren Rückenverletzung weiter um den Anschluss kämpft, landete mit zehn Schießfehlern und 6:46,2 Minuten Rückstand auf dem enttäuschenden 58. Platz.

Am Samstag hatte die Frauenstaffel mit Rang zwei den ersten deutschen Podestplatz des Winters geholt.

Preuß (3 Nachlader), Henkel (1), Hildebrand (1 Strafrunde) und die fehlerfreie Dahlmeier mussten sich nach 4x6 km nur der Ukraine geschlagen geben.

Das Herren-Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) war beim Sieg Norwegens auf Rang sechs gelandet.

Zwei Strafrunden von Andreas Birnbacher (Schleching) machten eine bessere Platzierung unmöglich.

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