Lars Berger gewann bei Olympia 2010 Silber mit der norwegischen Langlaufstaffel © getty

Die deutschen Biathleten haben beim Weltcup-Sprint in Hochfilzen/Österreich eine starke Teamvorstellung geboten, das Podest trotz ansprechender Leistungen aber verpasst.

Als bester DSV-Athlet belegte der nach seiner Erkältung zurückgekehrte Simon Schempp (Uhingen) über 10 km mit einem Schießfehler den achten Rang.

Damit schaffte er gleich im ersten Anlauf die Norm für die Olympischen Spiele in Sotschi.

Der Sieg ging trotz zweier Strafrunden an den in der Loipe überragenden Lars Berger.

Der Norweger setzte sich vor dem Gesamtweltcup-Führenden Martin Fourcade (Frankreich/0) und Altmeister Ole Einar Björndalen (Norwegen/1 Fehler) durch.

Wie die Norweger, die vier Athleten unter den ersten Sieben platzierten, überzeugten auch die Deutschen im Team.

Der fehlerfreie Daniel Böhm (Buntenbock) löste als Zehnter mit seiner zweiten Top-15-Platzierung bereits das Olympiaticket.

Direkt hinter dem 27-Jährigen landete der frühere Sprintweltmeister Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld/1) auf dem elften Platz vor Florian Graf (Eppenschlag/0), der Zwölfter wurde.

Andreas Birnbacher (Schleching/3) belegte Platz 33 und lag damit noch vor Erik Lesser (Frankenhain/5), der 73. wurde und die Qualifikation für das Verfolgungsrennen der besten 60 verpasste.

Fortgesetzt wird der zweite Weltcup der Saison am Samstag mit den beiden Staffelrennen. Am Sonntag bilden die Verfolger, in denen die Zeitabstände aus den Sprints mitgenommen werden, den Abschluss.

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