Gössner feierte bisher drei Weltcup-Siege in ihrer Karriere © getty

Die deutschen Biathletinnen müssen weiter auf die erste Podestplatzierung im Olympia-Winter warten.

Auch im Sprintrennen von Hochfilzen/Österreich verpassten Miriam Gössner und Co. über 7,5 km eine vordere Platzierung deutlich.

Beim Sieg der Schweizerin Selina Gasparin (1 Fehler) lieferte Youngster Laura Dahlmeier als 15. bei schwierigen Bedingungen mit Schneefall und teils böigem Wind noch das beste Resultat für den Deutschen Skiverband (DSV).

Die 20-Jährige, die mit einem Schießfehler im Ziel auf Gasparin einen Rückstand von 43,0 Sekunden aufwies, löste damit immerhin das Ticket für die Olympischen Spiele in Sotschi.

"Ich bin sehr zufrieden, es ist supergut gelaufen", sagte Dahlmeier: "Vor allem bin ich glücklich darüber, dass es beim Laufen deutlich besser ging als noch am letzten Wochenende in Östersund."

Zweitbeste Deutsche war Franziska Preuß (3) auf dem 20. Platz.

Franziska Hildebrand enttäuschte als 31. ebenso wie die im Frühjahr schwer verletzte Gössner mit fünf Fehlern auf dem 47. und Andrea Henkel auf dem 55. Rang.

Evi Sachenbacher-Stehle wurde 63 und verpasste damit das Verfolgungsrennen.

Vor allem das Stehendschießen brachte die deutschen Athletinnen um ein sehr gutes Resultat.

In aussichtsreicher Position verzog Dahlmeier ausgerechnet den letzten von zehn Schüssen.

Hildebrand leistete sich drei, Henkel sogar vier Fahrkarten.

Damit sanken auch die Chancen auf das erste Podium im nächsten Rennen.

Nach den Staffeln am Samstag schließen die Verfolgungsrennen am Sonntag, in denen der Rückstände aus dem Sprint mitgenommen werden, den zweiten Weltcup der Saison ab.

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