Die deutschen Biathletinnen haben beim Weltcup in Oslo nach schwachen Schießleistungen im Verfolgungsrennen die Podestplätze klar verfehlt.

Als beste DSV-Skijägerin landete Andrea Henkel (Großbreitenbach) bei schwierigen Windverhältnissen auf dem neunten Platz. Die 35 Jahre alte Doppel-Olympiasiegerin hatte im Ziel nach sieben Schießfehlern 3:22,9 Minuten Rückstand auf Siegerin Tora Berger aus Norwegen (4 Fehler), die ihre Führung im Gesamtweltcup mit dem zehnten Saisonsieg weiter ausbaute.

Platz zwei sicherte sich nach 10 km die Französin Marie Dorin Habert (31,2 Sekunden zurück/2 Fehler) vor Anastasiya Kuzmina aus der Slowakei (45,1/4).

Zweitbeste deutsche Skijägerin wurde die dreimalige Junioren-Weltmeisterin Laura Dahlmeier (Partenkirchen/6) auf Rang zehn, Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/4) beendete das Rennen mit mehr als vier Minuten Rückstand auf Platz 15.

Miriam Gössner hatte sich kurzfristig zu einem Startverzicht entschieden. Die 22-Jährige aus Garmisch war in den zurückliegenden Tagen bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Val di Fiemme am Start und absolvierte ohne echte Pause am Freitag bereits den Biathlon-Sprint in Oslo.

Die Bayerin hatte dort den 24. Platz belegt und anschließend über Müdigkeit geklagt. Im Massenstart am Sonntag will die zweimalige Staffel-Weltmeisterin wieder antreten.

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