Umsteigerin Evi Sachenbacher-Stehle will sich auch bei Misserfolgen während der gerade gestarteten Biathlonkarriere nicht von ihrem Weg in Richtung Olympia 2014 abbringen lassen.

"Ich ziehe es auf jeden Fall durch. Man muss sich einfach ein bisschen Zeit lassen. Von heute auf morgen funktioniert das nicht. Man muss geduldig sein und das bin ich", sagte Sachenbacher-Stehle im Interview mit SPORT1. Das Ziel der 31 Jahre alten Doppel-Olympiasiegerin im Langlauf bleibe weiterhin die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi mit den deutschen Skijägern.

In ihren ersten internationalen Rennen am Wochenende im Rahmen des zweitklassigen IBU-Cups hatte sie sich zunächst auf Anhieb die Qualifikation für den Weltcup gesichert. Allerdings leistete sich die frühere Langlauf-Weltmeisterin je vier und fünf Schießfehler bei den Sprint-Wettkämpfen in Idre/Schweden. Am Ende gab es die Plätze 24 und 18.

"Mit windigen Verhältnissen komme ich noch nicht so gut zurecht. Das liegt daran, dass wir im Sommer beim Training in Ruhpolding nur selten starken Wind hatten", sagte Sachenbacher-Stehle: "Das ist deshalb eine ungewohnte Situation für mich. Außerdem gibt es einfach Tage, an denen geht's einfach nicht. Aber solche Tage hat jeder Biathlet."

Zudem sei das mediale Interesse an ihrer Person so groß wie noch nie. "Zurzeit stehe ich eben unter Beobachtung. Jeder fragt sich: Wie ist sie in Form? Was wird sie in den ersten Rennen leisten?", sagte sie: "Alle wollen wissen, wie es derzeit läuft bei mir. Dadurch steigt die Anspannung und der Druck tatsächlich etwas."

Wann Sachenbacher-Stehle das erste Mal im Weltcup an den Start gehen wird, ist noch offen. Am kommenden Wochenende soll sie im IBU-Cup in Beitostölen/Norwegen weitere Wettkampfpraxis sammeln.

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