Staffel-Olympiasieger Michael Rösch scheidet aufgrund seines geplanten Nationenwechsels aus der Spitzensportförderung der Bundespolizei aus und verliert alle finanziellen Zuwendungen.

Wie der Deutsche Skiverband (DSV) in Oberhof mitteilte, erhält der 29 Jahre alte Biathlet am Montag seine offizielle Entlassungsverfügung. Diese beinhaltet jedoch die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt zur Bundespolizei zurückzukehren und seinen Arbeitsplatz wiederzubekommen.

Rösch hatte angekündigt, sich mit Beginn des Weltcup-Winters einem anderen Verband anschließen zu wollen und liebäugelt mit einem Wechsel nach Belgien. Der DSV plant deswegen nicht mehr mit dem gebürtigen Sachsen.

"Michael Rösch ist bei uns international offiziell abgemeldet. Stand heute planen wir in der Zukunft nicht mehr mit ihm", sagte Björn Weisheit, der Sportliche Leiter der deutschen Biathleten. Für eine mögliche Rückkehr stehe die Tür jedoch weiter offen. "Wir sind gesprächsbereit", sagte Weisheit, der den Weggang Röschs sehr bedauerte.

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