Simon Schempp erreichte in Östersund Platz sechs
Schlussläufer Simon Schempp gab alles, erreichte die vor ihm liegenden Franzosen aber nicht mehr © getty

Mindestens zwei Fehler zu viel: Die deutschen Herren laufen in Hochfilzen zwei Extra-Runden und haben keine Chance aufs Podium.

Hochfilzen - Die deutschen Biathleten haben beim Weltcup in Hochfilzen im ersten Staffelrennen des Olympia-Winters Platz sechs belegt.

Daniel Böhm (0 Nachlader), Andreas Birnbacher (2 Strafrunden), Arnd Peiffer (0) und Simon Schempp (1 Nachlader) hatten beim Sieg der starken Norweger nach 4x7,5 km im Ziel 59,5 Sekunden Rückstand. Platz zwei sicherte sich Schweden vor Russland.

Nachdem Böhm für das DSV-Quartett ohne Nachlader glänzend vorgelegt hatte, patzte Birnbacher im verschneiten Tirol am Schießstand.

Birnbacher selbstkritisch

Der 32-Jährige benötigte erst zwei Nachlader im Liegendschießen und musste anschließend nach dem Stehendschießen gleich zweimal in die Strafrunde. "Das darf nicht passieren. Ich bin nicht zur Ruhe gekommen, habe einfach nicht den Rhythmus geschossen, obwohl null Wind war", sagte Birnbacher: "So schlecht habe ich schon lange nicht mehr geschossen, schade dass es passiert ist."

Birnbacher übergab mit 1:13,0 Minuten Rückstand auf Ex-Sprintweltmeister Peiffer. Der Niedersachse brachte alle zehn Schüsse sicher ins Ziel und schickte Schlussläufer Schempp auf Position sieben mit nur noch etwas mehr als 40 Sekunden Rückstand auf die Strecke. (Biathlon im LIVE-TICKER)

Keine Chance für Schlussläufer Schempp

Der 25-Jährige brachte seine Mannschaft immerhin noch einen Rang nach vorne, das Podium war allerdings zu weit entfernt.

Zuvor hatte die Frauenmannschaft mit Rang zwei für den ersten Podestplatz der Skijäger in dieser Saison gesorgt. Franziska Preuß (Haag/3 Nachlader), Andrea Henkel (Großbreitenbach/1), Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/1 Strafrunde) und die fehlerfreie Laura Dahlmeier (Partenkirchen) mussten sich nach 4x6 km nur der Ukraine geschlagen geben. Rang drei ging an Frankreich.

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