Christian Neureuther bringt sich als DSV-Präsident ins Gespräch © getty

Christian Neureuther (64) will Präsident des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) werden.

"Natürlich bin ich nicht ein typischer Verbandspräsident, weiß aber, wie der Skiverband tickt, was er braucht. Ich habe intern meinen Hut in den Ring geworfen", sagte der ehemalige Skirennläufer und Ehemann von Olympiasiegerin Rosi Mittermaier dem "Münchner Merkur".

Der bisherige DSV-Präsident Alfons Hörmann (53) will sich am Samstag an die Spitze des Deutschen Olympischen Sport-Bundes (DOSB) wählen lassen, sein Nachfolger wird noch gesucht.

"Mir liegt am Herzen, Programme aufzustellen für Kinder und Jugendliche, mit denen man sie zum Leistungssport bringt", sagte Neureuther und äußerte Kritik am Gigantismus von Sportveranstaltungen.

Dabei spielt Neureuther auch auf den Fußball und die Proteste beim Confederations Cup an: "Wie die Menschen in Brasilien reagiert haben, das hat mir zu denken gegeben. Wenn alles käuflich ist, wenn alles kaputt gemacht wird, dann bekommen wir Olympische Spiele künftig nicht mehr in Länder, die so ticken wie wir. Sondern nur noch in totalitär regierte Länder. Dann verlieren auch Sponsoren den Bezug zum Thema."

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