Silvia Mittermüller verpasst die Spiele in Sotschi © getty

Schwerer Schlag für "Snowboard Germany": Rund zwei Monate vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi (7. bis 23. Februar) hat der Verband Silvia Mittermüller, eine seiner größten Hoffnungen auf eine Top-Platzierung in Russland, verloren.

Die 30-Jährige zog sich beim Training in den USA einen Achillessehnenriss zu und fällt für die Olympia-Saison aus.

Das teilte "Snowboard Germany" am Montag in München mit. Mittermüller galt als aussichtsreiche Starterin in der 2014 erstmals olympischen Disziplin Slopestyle.

"Das ist ein Schock", sagte Stefan Knirsch, Geschäftsführer des Verbandes, der mit Mittermüller eine komplette olympische Disziplin verliert: "Damit stirbt eine Hoffnung. Es gibt keine Fahrerin, die da nachrutscht, Silvia wäre die einzige gewesen, die die Qualität hat, sich für Sotschi zu qualifizieren. Das ist jetzt gestorben."

Mittermüller soll "zeitnah" in Vail/US-Bundesstaat Colorado operiert werden. Neben Mittermüller verpasst auch der Snowboard-Crosser Maximilian Stark die Spiele.

Der 22-Jährige hatte sich in der vergangenen Saison einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen und musste in der vergangenen Woche zum dritten Mal operiert werden.

Nachdem die bei der ersten Operation eingesetzte Platte gebrochen war, war in einem zweiten Eingriff ein Nagel gesetzt worden.

Dennoch wuchs der Bruch nicht wie erhofft zusammen.

Ein weiterer Nagel soll die Genesung nun beschleunigen. "Aber für Olympia spielt er leider keine Rolle", sagte Knirsch.

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