Die deutsche Shorttrack-Hoffnung Robert Seifert hat zum Auftakt des Weltcups in Seoul/Südkorea eine Enttäuschung erlebt.

Auf seiner Paradestrecke 500 m verpasste der 25-jährige Dresdner den Sprung in das am Samstag stattfindene Viertelfinale.

Beim Weltcup-Auftakt in der Vorwoche in Shanghai/China hatte Seifert noch mit dem achten Platz überzeugt und dabei direkt die Qualifikationsnorm des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für die Winterspiele in Sotschi/Russland (7. bis 23. Februar) erreicht.

"Am Ende hat ihn ein wenig die Kraft verlassen, er konnte den Gegnern nichts mehr entgegensetzen", sagte Teamleader Matthias Kulik.

In Südkorea wird Seifert noch über die 1000 m sowie in der Staffel starten. In den fünf Wochen danach werde man versuchen, gut zu trainieren, um für die Olympia-Qualifikation bei den Weltcups in Turin/Italien und Kolomna/Russland im November gewappnet zu sein.

Trotz Erreichen der DOSB-Qualifikationsnorm hat Seifert einen Startplatz für Sotschi noch nicht sicher.

Der Eislauf-Weltverband ISU verlangt einen Platz unter den besten 32 in der Gesamtwertung nach dem dritten und vierten Weltcup. Die ersten beiden Veranstaltungen zählen hierfür noch nicht.

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