Beim letzten Parallelslalom-Weltcup der Saison im Moskau hat Snowboarderin Selina Jörg aus Sonthofen mit einem vierten Platz ihr bestes Saisonergebnis eingefahren.

Jörg war im Halbfinale an Aleksandra Krol (Polen) gescheitert und verlor das kleine Finale gegen die Russin Jekaterina Tudegeschewa. Der Sieg ging an die Kanadierin Caroline Calve, die sich im Finale gegen Krol durchsetzte.

Krol hatte im Viertelfinale bereits die WM-Dritte Amelie Kober (Fischbachau) besiegt, die den Wettbewerb auf Platz sechs beendete.

Das vorzeitige Aus kostete Kober den Sieg im Disziplinwettbewerb. 90 Punkte Rückstand hatte die Olympiazweite von 2006 am Ende auf die Schweizerin Patricia Kummer, die sich die kleine Kristallkugel sicherte.

Parallelriesenslalom-Weltmeisterin Isabella Laböck aus Klingenthal scheiterte im Achtelfinale an der späteren Siegerin Calve. "Es war mal wieder gigantisch hier. Zu früh raus leider und das so knapp, verflixt", twitterte Laböck nach dem Rennen.

Bei den Männern gewann der Russe Stanislaw Detkow vor Nevin Galmarini (Schweiz) und Roland Fischnaller (Italien).

Bester Deutscher war Daniel Weis (Muggendorf), der sich im Viertelfinale dem späteren Sieger Detkow geschlagen geben musste. Alexander Bergmann (Berchtesgaden) schied im Achtelfinale aus.

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