Der französische Shorttracker Thibaut Fauconnet hat beim Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne das Berufungsverfahren gegen seine Dopingsperre verloren.

Nachdem der CAS im November des Vorjahres die Sperre vorläufig aufgehoben hatte, wurde er nun endgültig verurteilt. Der 27-Jährige darf damit bis zum 26. Juni an keinen Wettkämpfen teilnehmen. Zudem werden alle Ergebnisse, die Fauconnet nach dem 12. Dezember 2010 erzielte, annulliert. Darunter ist auch sein EM-Titel von 2011, den er im niederländischen Heerenveen als erster Franzose gewonnen hatte.

Fauconnet war bei einem Weltcup in Shanghai im Dezember 2010 positiv auf das verbotene Aufputschmittel Tuaminoheptan getestet und ein knappes Jahr später gesperrt worden. Dagegen hatte der Franzose, der erklärte, das Mittel habe sich in einem Nasenspray befunden, Berufung eingelegt und zunächst recht bekommen.

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