Mit dem besten Vorkampfergebnis hat das deutsche Synchron-Duo Katja Dieckow und Uschi Freitag zum Abschluss der Wasserspringer-Europameisterschaften in Eindhoven gute Medaillenchancen vom Drei-Meter-Brett.

Das Paar aus Halle/Saale und Aachen, das im Vorjahr Bronze gewonnen hatte, kam auf 302,70 Punkte und ließ die Britinnen Alicia Blagg und Rebecca Gallantree (302,40) knapp hinter sich. Das Finale findet um 17.30 Uhr statt.

Dagegen hat Turmspringer Sascha Klein verletzungsbedingt keine Chance auf den Titelhattrick im Einzel.

Einen Tag nach Synchron-Gold mit Patrick Hausding (Berlin) sagte der 26 Jahre alte WM-Dritte seinen Start wegen Schmerzen im linken Ellbogen kurzfristig ab.

Mit Blick auf die nationale Olympia-Ausscheidung im Rahmen der deutschen Meisterschaften Ende der Woche (24. bis 26. Mai) will er kein Risiko eingehen.

"Sascha hatte gestern im Synchronspringen schon Schmerzen. Ein letzter Belastungstest am Morgen fiel negativ aus. Die Gefahr ist zu groß, dass es zu einer Reizung im Ellbogen kommt", sagte Walter Alt, Fachspartenchef des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV).

"Die Enttäuschung ist natürlich groß, aber die Gesundheit geht vor. Das große Ziel des Jahres kommt schließlich noch", sagte Klein.

Nach seinem Verzicht findet der abschließende EM-Wettbewerb ohne deutsche Beteiligung statt. Der als zweiter DSV-Starter vorgesehene Martin Wolfram (Dresden) hatte wegen einer Verletzung am Handgelenk bereits Anfang der Woche abgesagt.

Hausding verzichtete wegen Schulterproblemen ebenfalls. Die mit Abstand beste Leistung im Vorkampf erzielte der frühere Weltmeister Thomas Daley (Großbritannien/531,85).

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