Einen Tag nach dem Gewinn der Silbermedaille im Einzel greift Patrick Hausding bei den Europameisterschaften der Wasserspringer auch im Synchron-Wettbewerb vom Drei-Meter-Brett nach Edelmetall.

Gemeinsam mit seinem Leipziger Partner Stephan Feck zog der 23-jährige Berliner in Eindhoven mit der drittbesten Qualifikationsleistung (411,63 Punkte) ins Finale am Abend (19.30 Uhr) ein.

Das Duo, das einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele verpasst hatte, musste sich nur den russischen Titelverteidigern Jewgeni Kusnezow/Ilja Sacharow (441,30) sowie den zweimaligen Europameistern Olexei Prygorow/lllja Kwascha (Ukraine/429,60) geschlagen geben.

In den vergangenen beiden Jahren gewannen Hausding und Feck, der im Vorkampf wie schon in der Olympia-Qualifikation beim Auerbach-Salto patzte, jeweils EM-Silber.

Im nicht-olympischen Wettbewerb vom Ein-Meter Brett der Frauen zogen Uschi Freitag (Aachen) mit 246,75 Punkten als Sechste und Katja Dieckow mit 243,15 Zählern als Siebte ins Finale (17.30 Uhr) ein.

Die beste Sprungserie in der Qualifikation zeigte die viermalige Europameisterin Anna Lindberg aus Schweden (294,15).

Hinter der 30-Jährigen erreichte die italienische Titelverteidigerin und WM-Dritte Tania Cagnotto einen Tag nach ihrer Auszeichnung als beste europäische Springerin des Vorjahres mit 284,45 Punkten Platz zwei.

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