Deutschlands bester Wasserspringer Patrick Hausding sowie das Synchronpaar Nora Subschinski und Christin Steuer haben dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) bei den Europameisterschaften in Eindhoven die Medaillen Nummer zwei und drei beschert.

Der Berliner Hausding verpasste vom Drei-Meter-Brett seinen dritten EM-Titel in Folge lediglich um 1,25 Punkte. Nach sechs Sprüngen lag nur der Franzose Matthieu Rosset, der bereits Gold im Teamspringen und Bronze vom Ein-Meter-Brett gewonnen hatte, mit 404,00 Punkten vor Hausding. Bronze gewann der russische WM-Zweite Ilja Sacharow (493,80).

Im Synchronspringen vom Turm mussten sich die WM-Dritten Subschinski/Steuer (Berlin/Riesa) nach Silber im Vorjahr mit 303,93 Punkten dem siegreichen Duo aus Großbritannien (319,56) und der Ukraine (310,68) geschlagen geben.

Am Mittwoch hatte Turmspringerin Maria Kurjo (Berlin) im Einzel mit Bronze direkt vor Subschinski die erste DSV-Medaille gewonnen.

Hausding zeigte bei seinem ersten Start in Eindhoven in diesem Jahr nach Platz zwei in der Qualifikation ein gutes Finale. Nach dem vierten Durchgang lag der 23-Jährige mit Platz drei erstmals auf einem Medaillenrang. Im letzten Sprung legte Rosset vor, Hausding verkürzte zwar den Rückstand, verdrängte den Franzosen aber nicht mehr von der Spitze.

Sascha Klein (Riesa) wurde Siebter, durfte sich aber über die offizielle Auszeichnung als bester europäischer Springer des Vorjahres freuen.

Subschinski und Steuer gingen nach der zweitbesten Qualifikationsleistung als Mitfavoritinnen in das Finale der lediglich sechs gemeldeten Duos. Doch schon in den beiden Pflichtsprüngen ließen sie vor allem in der Synchronität Punkte liegen.

Besser machten es die WM-Vierten Tonia Couch und Sarah Barrow, die ihr Top-Ergebnis aus der Qualifikation bestätigten und die erste britische Medaille bei den diesjährigen Meisterschaften holten.

Das DSV-Duo sorgte mit Bronze immerhin bei der elften Auflage des Wettbewerbs für die elfte EM-Medaille.

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