Die deutschen Wasserballer haben bei der Olympia-Qualifikation in Edmonton den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale verpasst.

Die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm unterlag im vierten Vorrundenspiel Ex-Europameister Griechenland 9:11 (2:4, 2:2, 1:3, 4:2) und kassierte damit ihre zweite Niederlage.

Im letzten Gruppenspiel gegen Mazedonien musste die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) am Donnerstag (23. 40 Uhr MESZ) zumindest ein Unentschieden holen, um die Olympiachance zu wahren.

"Wir sind heute erneut schnell in Rückstand geraten und haben zu viele Überzahlchancen ausgelassen, um das Match enger zu gestalten und vielleicht sogar einen Punkt zu holen. Nun wird der Weg zum London-Ticket etwas beschwerlicher, aber es gibt keinen Grund den Kopf hängen zu lassen", sagte Stamm.

Bester Werfer gegen die Griechen war Moritz Oeler (Spandau) mit drei Treffern.

Für das Ticket nach London muss die DSV-Auswahl in Kanada das Halbfinale erreichen. Voraussetzung für den Einzug ins Viertelfinale ist für den EM-Fünften Deutschland zunächst der vierte Platz in der Vorrunden-Gruppe.

Nach vier Runden war das Stamm-Team mit vier Punkten hinter dem ungeschlagenen Spitzenreiter Montenegro (8 Punkte), Rumänien (6) und Griechenland (4) Vierter, Mazedonien (2) lag auf Platz fünf.

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