Die deutschen Volleyballer treten zum Auftakt der Weltliga gegen Japan ohne die beiden Außenangreifer Denis Kaliberda und Tom Strohbach an.

Bundestrainer Vital Heynen strich beide Spieler aus dem Kader und strebt mit den verbliebenen zwölf Akteuren am Freitag und Samstag in Bamberg jeweils einen Sieg an.

Heynen gab bereits zu, dass er über den Gegner wenig weiß, die Spielweise aber kennt.

"Die Japaner spielen anderen Volleyball als die Europäer. Ich habe 1989 das letzte Mal gegen Japan gespielt, aber deren Spiel hat sich eigentlich nicht verändert. Sie haben wieder einen neuen Trainer, sie wollen wieder nach oben, aber ich kann nicht abschätzen, mit welchen Spielern sie nach Bamberg kommen", sagte der Belgier.

Wie Mittelblocker Marcus Böhme, der noch an einer leichten Überbelastung der rechten Schlagschulter laboriert, ist auch Kaliberda noch nicht zu 100 Prozent im Vollbesitz seiner Kräfte.

Der sprunggewaltige Außenangreifer hatte gegen Ende der italienischen Meisterschaft Wadenprobleme und soll nach und nach im Training und in den Spielen mehr belastet werden.

Damit geht Heynen mit lediglich drei Außenangreifern in das Wochenende, fängt dies jedoch mit einer anderen Maßnahme auf: wie schon bei der WM-Qualifikation in Ludwigsburg Anfang Januar stehen Ferdinand Tille und Markus Steuerwald im Kader.

Steuerwald wird in Bamberg im ersten Spiel als Libero fungieren und Tille als Annahmespezialist bereit stehen. Für das zweite Spiel muss sich Heynen eine Stunde vor Spielbeginn auf den Libero festlegen.

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