Die Berlin Recycling Volleys holten den Titel zwei Mal in Folge © getty

Die Berlin Recycling Volleys greifen in der Bundesliga nach der dritten Meisterschaft in Folge - und wollen gleich den ersten Matchball zum Titel-Hattrick nutzen.

"Der Vorteil, den wir uns erarbeitet haben, ist unheimlich wichtig für uns", sagte Berlins australischer Meistertrainer Mark Lebedew nach dem 3:1 (25:19, 22:25, 25:21, 25:18) gegen Rekordmeister VfB Friedrichshafen.

Vor 8000 Zuschauern in der heimischen Max-Schmeling-Halle feierten die Hauptstädter in der best-of-five-Finalserie am Samstag die verdiente 2:1-Führung, am Mittwoch kann Berlin in Spiel vier am Bodensee den nächsten Titel klar machen.

"Wir wissen natürlich, dass uns in Friedrichshafen nochmal ein ganz anderes und extrem schwieriges Match erwartet", sagte Lebedew, der aber auch betonte: "Für Friedrichshafen geht es um alles oder nichts. Sie werden sehr aggressiv spielen und wir müssen unser bestes Spiel zeigen, um zu gewinnen."

Die Volleys boten im dritten Endspiel eine starke Leistung, zeigten sich vor allem im vierten Satz sehr souverän und eines Meisters würdig.

"Wir haben aggressiv aufgeschlagen und sie konnten nicht so viel Tempo spielen", sagte Diagonalangreifer Paul Carroll.

Kapitän Scott Touzinsky meinte: "Wir wollten ein Statement setzen und das ist uns gelungen."

Zuvor hatte es in den ersten beiden Begegnungen der Serie jeweils einen Auswärtssieg gegeben.

Sollten die Berliner auch am Mittwoch bei den "Häflern" siegen, würden sie den Gewinn der Meisterschaft bereits zum dritten Mal in Folge im fremder Halle feiern.

"Das wäre zwar ein bisschen schade für unsere tollen Fans in Berlin, aber wir wollen diesen Sieg", sagte Carroll.

Das fünfte Spiel würde am Sonntag erneut in Berlin stattfinden.

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