MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
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Titelverteidiger Berlin Recycling Volleys wittert nach dem Ausgleich in der Finalserie der Volleyball-Bundesliga die Chance auf den Meisterschafts-Hattrick.

"Wir haben heute wie ein Meister gespielt - mit Ruhe, Selbstvertrauen und der Qualität", sagte Berlins Trainer Mark Lebedew nach dem überzeugenden 3:1 (30:28, 25:27, 25:20, 25:21) gegen den früheren Serien-Champion VfB Frierichshafen.

Mit dem Auswärtssieg glich Berlin in der best-of-five-Serie zum 1:1 aus.

In einer Begegnung auf hohem Niveau revanchierte sich Berlin mit einer konzentrierten Vorstellung für die 2:3-Auftaktpleite in eigener Halle und geht mit Selbstbewusstsein in den dritten Vergleich am Samstag (19.30 Uhr).

"Die Qualität war besser als im ersten Spiel. Wir wussten besser, was zu tun ist", sagte Lebedew. Auch Friedrichshafens Coach Stelian Moculescu musste anerkennen: "Berlin hat besser gespielt, besser aufgeschlagen. Das hat uns im dritten und vierten Satz das Genick gebrochen."

Der frühere Bundestrainer Moculescu sieht die Serie für die Häfler jedoch noch lange nicht verloren. "Mir hat es Spaß gemacht, ich sehe das ganz gelassen", sagte er bei "DVL-live.tv":

"Berlin hat in den entscheidenden Momenten bessere Lösungen gefunden. Jetzt fahren wir da hin und spielen wieder. Wenn wir nicht an einen Sieg glauben würden, könnten wir die Meisterschale ja gleich herschenken. "

Die Berliner sicherten sich bereits in den vergangenen beiden Jahren die Meisterschaft, Friedrichshafen hatte zwischen 2005 und 2011 sieben Titel in Folge geholt. In diesem Jahr gewann der VfB im Endspiel gegen Berlin bereits den deutschen Pokal.

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