Bundestrainer Vital Heynen startet gut erholt mit seinem Team in die Vorbereitung auf die EM in Dänemark und Polen (20. bis 29. September).

Fünf Wochen hat der Belgier Zeit, seine Mannschaft auf den Saisonhöhepunkt einzustimmen und sein Aufgebot auf 14 Spieler zu reduzieren.

Die vier Wochen nach dem letzten Spiel in der World League gab Heynen seinen Spielern frei und nutzte die Zeit selbst für einen Urlaub mit der Familie in Südafrika.

"Ich bin auch ganz neugierig, in welchem Zustand sie kommen, aber sicherlich sind sie ausgeruht," sagte der Coach, der im Bundesleistungszentrum in Kienbaum neben den 14 Weltliga-Akteuren auch die Rückkehrer Georg Grozer (Belgorod/Russland), Simon Tischer (Lyon/Frankreich), Sebastian Schwarz (Generali Haching), Lukas Bauer (Sete/Frankreich) und Felix Fischer (BR Volleys) begrüßte.

Grozer und Co. hatten Heynen nach Platz fünf bei den Olympischen Spielen in London um eine längere Auszeit von der Nationalmannschaft gebeten.

Diagonalangreifer Grozer zum Beispiel wollte endlich mehr Zeit mit Ehefrau Violetta und den beiden gemeinsamen Töchtern verbringen.

Für den Bundestrainer ist die verkürzte Vorbereitung ein notwendiges Übel.

"Fünf Wochen sind eigentlich zwei Wochen zu wenig. Das mussten wir aber machen, um einigen Spielern mal eine wirkliche Regenerationsphase zu ermöglichen", sagte Heynen.

Das Programm auf dem Weg zur EM hat es nämlich in sich. Insgesamt stehen acht Länderspiele gegen hochkarätige Gegner auf dem Programm.

Drei Vergleichen mit den Niederlanden (30. August bis 1. September) folgt die Teilnahme am internationalen Turnier in Plock, wo die Deutschen auf Olympiasieger Russland, Gastgeber Polen und erneut auf die Niederlande treffen.

Zum Abschluss bestreitet die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) noch zwei Heimspiele gegen den Olympia-Dritten Italien (16. September in Nordhausen und 17. September in Dessau).

Drei Tage später steht in Gdynia (Gdingen) das erste Gruppenspiel gegen Russland auf dem Programm.

Das DVV-Team bekommt es in der Vorrunde noch mit Bulgarien und der Tschechischen Republik zu tun.

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