Die Würfel sind gefallen: Stefan Hübner gehört nicht zum Aufgebot des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) für die Olympia-Qualifikation in Sofia/Bulgarien (8. bis 13. Mai).

Bundestrainer Vital Heynen strich Hübner aus seinem letztlich 12-köpfigen Aufgebot, machte dem Routinier aber Hoffnung. "Ich bin neu und habe 16 Spieler. Ab dem 16. Mai kommen alle wieder zum Team, dann kann es wieder ganz anders aussehen", sagte Heynen.

Hübner hatte knapp vier Monate nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn Ende April im Trainingslager in Belgien überraschend sein Comeback im Kreis der Nationalmannschaft gefeiert und wollte sich in den abschließenden Länderspielen gegen Slowenien für einen Platz im Kader empfehlen.

Der 36 Jahre alte Hübner wird als Co-Trainer dennoch mit in die bulgarische Hauptstadt reisen.

Neben Hübner strich Heynen noch Ferdinand Tille (Sete/Frankreich), Robert Kromm (Verona/Italien), Patrick Steuerwald (Warschau/Polen) und Felix Fischer (Berlin Recycling Volleys) aus dem Kader.

Angeführt wird das Aufgebot von Björn Andrae, mit 263 Länderspielen erfahrenster Akteur der DVV-Auswahl.

Bei dem Achter-Turnier in Sofia wird ein Ticket für London vergeben. Deutschland trifft in der Gruppe zwei zunächst auf die Slowakei (Dienstag/14.30 Uhr), weitere Gegner sind am Mittwoch Finnland (14.00 Uhr) und am Donnerstag Italien (20.45 Uhr).

Die ersten beiden der Gruppe ziehen ins Halbfinale ein. Sollten die Deutschen den Turniersieg verpassen, haben sie beim Weltturnier in Berlin (8. bis 10. Juni) noch eine letzte Chance, sich die Olympiateilnahme zu sichern

Das deutsche Aufgebot für die Olympia-Qualifikation:

Marcus Böhme (VfB Friedrichshafen), Sebastian Schwarz (Padua/Italien), Markus Steuerwald (Paris), Marcus Popp (Verona/Italien), Björn Andrae (Kemerovo/Russland), Simon Tischer (Krasnodar/Russland), Jochen Schöps (Rzeszow/Polen), Christian Dünnes, Denis Kaliberda, Max Günthör (alle Generali Haching), Georg Grozer, Lukas Kampa (beide Belgorod/Russland)

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