Justin Williams (hinten) bejubelt seinen Treffer im ersten Drittel für die L.A. Kings © getty

Die Los Angeles Kings haben die Conference Finals der NHL-Playoffs komplettiert.

Der Meister von 2012 bezwang Lokalrivale Anaheim Ducks im entscheidenden siebten Spiel der Zweitrundenserie souverän mit 6:2 (3:0, 2:1, 1:1).

Justin Williams, Jeff Carter und Mike Richards sorgten bereits im ersten Drittel gegen Anaheims bisher so starken Rookie-Torhüter John Gibson für klare Verhältnisse.

Gibson wurde bereits im zweiten Drittel nach dem 0:4 ausgewechselt. Trotz Heimvorteil hatten die Ducks nie eine Chance. Es dürfte nach 21 Jahren und 684 Toren auch das letzte NHL-Spiel des 43-jährigen Teemu Selänne gewesen sein.

"Wir wussten, dass es entweder eine riesengroße Party oder eine große Enttäuschung gibt. Eine riesengroße Enttäuschung ist es geworden", sagte der große Finne, der insgesamt 15 Jahre für Anaheim auf Torejagd ging.

Für Williams war der Assist zum Endstand bereits der zwölfte Scorerpunkt in einem Spiel 7 - genauso viele wie die NHL-Legenden Wayne Gretzky, Mark Messier und Trevor Linden. Nur Doug Gilmore (13) steht noch vor ihm. Williams hat in sechs Anläufen noch nie ein Spiel 7 verloren.

Bereits zum sechsten Mal in dieser Postseason gewannen die Kings ein Spiel mit dem Rücken zur Wand. In der ersten Runde mussten sie gegen San Jose über sieben Spiele gehen und holten einen 0:3-Rückstand auf.

Playoff-Topscorer Anze Kopitar erhöhte sein Konto auf 19 Zähler. Marian Gaborik ist mit nun neun Treffern bester Schütze der K.o.-Runde.

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Um das Ticket für die Endspiele um den Stanley Cup trifft L.A. nun auf Titelverteidiger Chicago Blackhawks.

Im Osten duellieren sich Rekordmeister Montreal Canadiens und die New York Rangers.

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