Jubel bei den Rangers: Nach Schlusspfiff stürzen sich die New Yorker auf Lundqvist © getty

Nationalspieler Marcel Goc (30) und die Pittsburgh Penguins sind nach dem dritten vergebenen Matchball im Playoff-Viertelfinale der NHL ausgeschieden.

Der Titelkandidat aus Pennsylvania kassierte im entscheidenden siebten Spiel gegen Außenseiter New York Rangers eine 1:2-Heimpleite und verlor die Serie Best-of-Seven mit 3:4. Pittsburgh hatte nach vier Duellen bereits mit 3:1 vorne gelegen und damit das Halbfinale zum Greifen nahe.

Pittsburghs Jussi Jokonen hatte in der 25. Minute die 1:0-Führung der Rangers durch Brian Boyle (6.) ausgeglichen und die Hoffnungen auf ein Weiterkommen genährt. Doch nur knapp drei Minuten später erzielte Brad Richard in 5:4-Überzahl den Siegtreffer für New York.

Goc kam insgesamt 8:48 Minuten zum Einsatz. Gemeinsam mit seinen Superstar-Kollegen Sidney Crosby und Ewgeni Malkin verzweifelte er am überragenden Rangers-Goalie Henrik Lundqvist. Der schwedische Nationalkeeper glänzte mit 35 Paraden und gewann sein siebtes Spiel 7 in Folge (NHL-Rekord).

Bei den drei Siegen in Folge hielt Lundqvist unglaubliche 102 von 105 Schüssen. "Am Ende war ich so müde, aber es ist ein tolles Gefühl", sagte der 32-Jährige.

Die Rangers treffen in den Finals der Eastern Conference auf den Sieger zwischen Boston Bruins und Rekordmeister Montreal Canadiens (3:3).

Wie New York zog auch Titelverteidiger Chicago Blackhawks ins Halbfinale ein. Der Meister setzte sich in Spiel sechs bei den Minnesota Wild mit 2:1 nach Verlängerung durch und entschied die Serie mit 4:2 für sich.

Nach 9:42 Minuten der Overtime traf Patrick Kane zum 2:1 für Chicago, das im Finale der Western Conference auf den Sieger der Serie zwischen den Anaheim Ducks und den Los Angeles Kings trifft. Anaheim führt nach fünf Spielen mit 3:2.

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