Boston ist sechsmaliger Stanley-Cup-Sieger © getty

Die Boston Bruins haben im Playoff-Viertelfinale der NHL den Heimvorteil zurückerobert. Der Vizemeister gewann Spiel vier bei den Montreal Canadiens dank eines Treffers von Matt Fraser (62.) mit 1:0 nach Verlängerung und glich zum 2:2 aus.

Am Samstag hat Boston, das weiterhin ohne den verletzten Nationalverteidiger Dennis Seidenberg (Kreuzbandriss) auskommen muss, zu Hause die Chance, erstmals in der best-of-seven-Serie in Führung zu gehen.

Fraser, der erst am Donnerstag vom Farmteam Providence Bruins in den NHL-Kader hochgezogen worden war, gelang der erste Playoff-Treffer seiner Karriere.

Der 23-Jährige ist erst der sechste Spieler, der in den vergangenen 75 NHL-Jahren bei seiner Torpremiere in der Meisterrunde für einen Overtime-Sieg sorgte.

Derweil haben sich die Anaheim Ducks im Westen zurückgemeldet.

Nach zwei Heimniederlagen gegen die Los Angeles Kings gewann der Stanley-Cup-Champion von 2007 mit 3:2 beim kalifornischen Nachbarn und verkürzte auf 1:2.

Ben Lovejoy erzielte das entscheidende Tor, der 43-jährige Altstar Teemu Selänne erzielte das zwischenzeitliche 2:1. Spiel vier findet am Samstag erneut in L.A. statt.

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