Die Boston Bruins bleiben trotz der Pleite in Ottawa Zweiter im Osten © getty

Wenige Stunden nachdem das Saisonaus für Nationalspieler Dennis Seidenberg besiegelt war, kassierten seine Boston Bruins in der NHL eine bittere Niederlage.

Der Stanley-Cup-Sieger von 2011 unterlag bei den Ottawa Senators 3:4, bleibt jedoch Zweiter in der Eastern Conference.

Größer als der Frust über die Pleite war daher der Schock angesichts Seidenbergs schwerer Knieverletzung.

Die Bruins hatten vor dem Spiel bekannt gegeben, dass der 32-Jährige wegen eines Kreuzbandrisses für den Rest der Saison ausfällt.

Auch die WM in Weißrussland (9. bis 25. Mai) wird Seidenberg verpassen.

"Es ist hart, dass wir ohne ihn auskommen müssen", sagte Teamkollege Jarome Iginla.

Und weiter: "Wir wissen alle, wie gut er ist, alle in Boston wissen, wie gut er ist. Und ich denke, die Leute, die gegen ihn spielen, wissen auch alle, wie gut er ist. Es wird nicht einfach sein, ihn zu ersetzen."

Bruins-Coach Claude Julien meinte: "Seine Verletzung ist bedauernswert, weil er immer einer unser besten Verteidiger war. Außerdem hat er sich in den Playoffs immer noch gesteigert, das wird uns mit Sicherheit fehlen."

Seidenbergs Nationalmannschaftskollege Marcel Goc legte beim 3:4 seiner Florida Panthers gegen die Detroid Red Wings im letzten Drittel ein Tor auf, zum Sieg reichte Gocs gute Vorstellung jedoch nicht.

Die Panthers bleiben mit 14 Siegen aus 39 Spielen im Tabellenkeller der Eastern Conference.

Torhüter Thomas Greiss kassierte den Treffer zur 2:3-Niederlage seiner Phoenix Coyotes bei den Anaheim Ducks erst in der Verlängerung.

Nach 51 Sekunden traf der 39 Jahre alte Finne Saku Kaivu.

Mit 19 Siegen und 19 Niederlagen liegt Greiss mit Phoenix auf Platz acht der Western Conference.

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