Orpik spielt seit 2003 für die Pittsburgh Penguins © getty

Beim 3:2-Erfolg der Boston Bruins gegen die Pittsburgh Penguins kam es zu einer hässlichen Szene.

Bostons Angreifer Shawn Thornton schlug dabei dem am Boden liegenden Brooks Orpik derart heftig ins Gesicht, dass dieser ins Krankenhaus gebracht werden musste.

"Ich fühle mich schlecht. Das habe ich nicht gewollt", sagte Übeltäter Thornton.

"Ich kenne Brooksie. Während des Lockouts war ich mit ihm auf dem Eis. Wir haben uns auch immer mal wieder Textnachrichten geschickt", fuhr dennis Seidenbergs Teamkollege fort.

Thornton hatte bereits zuvor Orpik zur Prügelei herausgefordert. Der Verteidiger der Penguins hatte zu Beginn des Spiels einen harten Check gegen Loui Eriksson gefahren, der daraufhin in die Kabine musste.

Ein Doppelpack innerhalb der letzten 60 Sekunden bescherten dem sechsmaligen Stanley-Cup-Sieger Boston danach noch den Sieg.

Beim Stand von 1:2 nahm Bruins-Trainer Claude Julien Torhüter Tuukka Rask vom Eis. Das Risiko zahlte sich aus, David Krejci erzielte in Überzahl den Ausgleich (59.).

Als es im TD Garden nach Verlängerung aussah, traf Kapitän Zdeno Chara (60.) zum Sieg. Nur 13 Sekunden waren zu diesem Zeitpunkt noch auf der Uhr.

Verteidiger Seidenberg zeigte eine überzeugende Vorstellung und erhielt 26:40 Minuten Eiszeit. Die Bruins sind im Osten nach dem 19. Saisonsieg mit 40 Punkten Dritter.

Neben Seidenberg war auch Marcel Goc erfolgreich. Der Center gewann mit den Florida Panthers 2:1 bei den Detroit Red Wings, blieb allerdings ohne Punkt.

Christian Ehrhoff verbuchte zwar seinen sechsten Assist der Saison, zog mit den Buffalo Sabres jedoch bei Rekordmeister Montreal Canadiens den Kürzeren (2:3).

Florida (23 Punkte) ist in der Eastern Conference Tabellen-14., Buffalo (14) weiter abgeschlagen Letzter.

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