Eishockey-Olympiasieger Sidney Crosby hat sich fünf Monate vor Beginn der Winterspiele 2014 in Sotschi auf die Seite homosexueller und lesbischer Athleten gestellt und sich gegen das umstrittene russische Anti-Homosexuellen-Gesetz ausgesprochen.

"Diese Entscheidungen und diese Gesetze sind etwas, mit dem ich persönlich nicht übereinstimme", sagte der 26 Jahre alte kanadische Superstar bei "ESPN.com".

Crosby läuft in der NHL für die Pittsburgh Penguins auf. Für den Stanley-Cup-Sieger von 2009 habe jeder "das gleiche Recht zu spielen, das haben wir immer unterstützt".

Das Gesetz stellt seit Juni in Russland die Verbreitung von Informationen über Homosexualität an Minderjährige unter Strafe.

Das von Putin unterzeichnete Gesetz hatte international Zweifel an der Offenheit und den Gastgeberfähigkeiten Russlands aufkommen lassen und Proteste von Athleten wie jüngst bei der Leichtathletik-WM in Moskau nach sich gezogen.

Auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte sich kritisch zu dem Gesetz geäußert und nach einer entsprechenden Aufforderung umfangreiche Garantien der russischen Regierung dafür erhalten, dass die Spiele "für alle offen sein werden, frei von Diskriminierung. Das gilt für Zuschauer, Funktionäre, Medien und natürlich Sportler".

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