Die Verhandlungen im NHL-Tarifstreit werden nach knapp einwöchiger Pause fortgesetzt. Am Montag treffen sich in New York die Verantwortlichen der Klubs zu Gesprächen mit den Vertretern der Spielergewerkschaft NHLPA. Zuletzt hatten beide Seiten am 11. November verhandelt.

NHL-Commissioner Gary Bettman und Gewerkschaftschef Donald Fehr werden an dem Meeting teilnehmen. "Ich rechne mit einer kleinen Runde.

Aber Don, Gary, Spieler und Klubbesitzer werden da sein", sagte Bettmans Stellvertreter Bill Daly, blieb aber zurückhaltend: "Ich habe im Moment keine Erwartungen an das Treffen."

Vor der Rückkehr an den Verhandlungstisch wurde NHL-Boss Bettman mit harten Worten kritisiert. "Um ehrlich zu sein: ich halte ihn für einen Idioten", sagte Verteidiger Ian White von den Detroit Red Wings zu "USA Today".

"Seitdem er im Amt ist, hat er nichts anderes getan, als dem Spiel Schaden zuzufügen", sagte der Kanadier.

Zuletzt war spekuliert worden, dass die NHL in der kommenden Woche weitere Spiele streichen könnte. Bislang sind dem Streit alle Begegnungen bis zum 30. November zum Opfer gefallen, dazu das Winter Classic am Neujahrstag.

Seit dem 15. September sind die NHL-Profis von ihren Klubs ausgesperrt, weil sich beide Seiten nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen können.

Es geht um die Verteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von rund 3,3 Milliarden Dollar. Ursprünglich hätte die Saison am 10. Oktober beginnen sollen. Beim letzten Lockout 2004/05 wurde die komplette Spielzeit abgesagt.

Weiterlesen