Im Tarifstreit zwischen der NHL und der Spielergewerkschaft NHLPA ist weiter keine Einigung in Sicht. Wie US-amerikanische und kanadische Medien berichten, hat NHL-Commissioner Gary Bettman der NHLPA eine zweiwöchige Verhandlungspause vorgeschlagen.

Zuletzt hatten sich die zerstrittenen Parteien am Sonntag getroffen, die Gespräche nach weniger als einer Stunde aber wieder abgebrochen.

Enttäuscht über diese Entwicklung zeigte sich der NHLPA-Sonderbeauftragte Steve Fehr: "Wir glauben, dass es wahrscheinlicher ist, dass wir eher Fortschritte machen, wenn wir verhandeln."

Seit dem 15. September sind die NHL-Profis von ihren Klubs ausgesperrt, weil sich beide Seiten nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnten. Es geht um die Verteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von rund 3,3 Milliarden Dollar.

Ursprünglich hätte die Saison am 10. Oktober beginnen sollen. Beim letzten Lockout 2004/05 wurde die komplette Spielzeit abgesagt.

Wegen des Tarifstreits spielen zahlreiche NHL-Profis vorübergehend in Europa, darunter auch die deutschen Nationalspieler Christian Ehrhoff (Krefeld Pinguine), der frühere Stanley-Cup-Sieger Dennis Seidenberg sowie Marcel Goc (beide Adler Mannheim) und Alexander Sulzer (ERC Ingolstadt).

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