Der deutsche NHL-Rekordspieler Marco Sturm hat in der Sommerpause daran gedacht, seinen Eishockeyschläger an den Nagel zu hängen.

"Im Sommer gab es schon ab und zu Phasen, wo ich natürlich auch an das Karriere-Ende gedacht habe", sagte der 34-Jährige "Eishockey News", "die Beschwerden sowie Schmerzen gingen nicht weg und natürlich denkst du da auch ans Aufhören."

Derzeit fühle er sich jedoch nach überstandenen Knieproblemen wieder fit und hält sich in Florida mit anderen Profis aus der NHL bereit für das Ende des Lockouts.

In der NHL sind die Spieler derzeit wegen des Tarifstreits ausgesperrt. Die Verhandlungen zwischen der Liga und der Spielergewerkschaft NHLPA laufen.

Marco Sturm ist nach einer Odyssee mit fünf Vereinen binnen zwei Jahren derzeit vereinslos. Zuletzt war er für die Florida Panthers aktiv. Doch der Dingolfinger hofft auf einen neuen Vertrag.

"Im Sommer gab es bereits losen Kontakt zu einigen Klubs, aber mit dem Lockout hat sich das zerschlagen", sagte Sturm, den eine Marke besonders anspornt: "Die 1000 NHL-Spiele würde ich liebend gerne noch voll machen. Ich traue mir ein, zwei Jahre in der NHL durchaus noch zu."

Sturm hat bislang 938 NHL-Spiele bestritten.

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