Die NHL und die Spielergewerkschaft NHLPA sind im Tarifstreit am Freitag an den Verhandlungstisch zurückgekehrt.

Bei den ersten Gesprächen seit der Aussperrung der Spieler durch die Teams am 16. September blieben die Kernfragen aber außen vor.

Die Parteien diskutierten lediglich unter anderem über die Sicherheit der Spieler, Dopingkontrollen und die Spielplangestaltung, nicht aber die offenen wirtschaftliche Fragen.

"Ich wünschte, wir hätten uns mit den aus unserer Sicht bedeutungsvolleren Angelegenheiten befasst", sagte der stellvertretende NHL-Commissioner Bill Daly. Weitere Gespräche waren für Samstag und den Sonntag anberaumt.

Durch den Arbeitskampf ist der für den 11. Oktober geplante Saisonstart in akuter Gefahr. Bereits in den Spielzeiten 1994/95 und 2004/05 hatten sich Liga und Spielergewerkschaft nicht auf einen Arbeitsvertrag einigen können.

Beim ersten Lockout fiel nur ein Teil der Saison ins Wasser, 2004/05 wurde die gesamte Spielzeit abgesagt.

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