Der Streit um den Lockout in der NHL spitzt sich weiter zu.

Nun haben sich die Klubbesitzer einheitlich bei NHL-Commissioner Gary Bettman für eine Zwangspause ausgesprochen.

Nachdem am Donnerstag die Spielergewerkschaft NHLPA bereits das letzte Angebot der Klubbesitzer ausgeschlagen hatte, droht der NHL mehr denn je der dritte Lockout in den vergangenen 18 Jahren.

Am Samstag läuft der alte Vertrag zwischen Liga und Spielergewerkschaft aus. Sollte bis dahin keine Einigung erfolgen, kommt es zur Aussperrung.

Weitere Gespräche sind nicht mehr geplant, auch wenn Bettman sagt, dass die Liga weiterhin zu Verhandlungen bereit ist.

Beim letzten Lockout 2004/2005 wurde die gesamte Saison gestrichen.

"Niemand will so sehr eine Einigung erzielen und Eishockey spielen wie ich. Das ist sehr hart und ich fühle mich schlecht dabei", sagte der NHL-Commissioner zur aktuellen Misere.

Bisher gehen 57 Prozent der Gesamteinnahmen an die Spieler, die Liga will den Anteil verkleinern.

Die NHL-Saison würde regulär am 11. Oktober starten.

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