Der Saisonstart der NHL am 11. Oktober wird immer unwahrscheinlicher, es droht zum dritten Mal in 18 Jahren eine Zwangspause.

Die Spielergewerkschaft NHLPA lehnte am Donnerstag das womöglich letzte Angebot der Klubbesitzer für einen neuen Tarifvertrag ab. "Es gibt keine Fortschritte", sagte NHLPA-Chef Donald Fehr in New York nach einem Treffen mit 300 Spielern. Die Liga sei nun am Zug, sagte Fehr weiter: "Die Spieler wollen einen Weg finden, auf dem sie sich einigen. Sie werden so lange verhandeln bis das der Fall ist."

Der alte Vertrag läuft am Samstag aus. Sollte bis dahin keine Einigung erzielt werden, wollen die Klubs ihre Profis aussperren.

Bereits in den Spielzeiten 1994/95 und 2004/05 hatten sich Liga und Spielergewerkschaft nicht auf einen Arbeitsvertrag einigen können. Beim ersten Lockout fiel nur ein Teil der Saison ins Wasser, 2004/05 wurde die gesamte Spielzeit abgesagt.

"Es ist keine Notwendigkeit. Es ist nichts, was gemacht werden muss", sagte Fehr über die drohende Aussperrung, "aber wenn es so sein soll, dann wird es leider so sein."

Beide Seiten streiten darüber, wie die Einnahmen zwischen Spielern und Klubs aufgeteilt werden. Bislang erhalten die Profis 57 Prozent, die Liga will diese Summe reduzieren.

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