Die New Jersey Devils haben im Play-off-Viertelfinale der NHL dank einer beherzten Schlussoffensive den Ausgleich gegen die Philadelphia Flyers geschafft.

Im zweiten Spiel der Best-of-Seven-Serie setzten sich die Devils auswärts klar mit 4:1 durch und egalisierten damit die 3:4-Niederlage aus dem ersten Spiel.

Nach 40 Minuten hatten die Hausherren noch geführt. Im Schlussabschnitt drehten die Gäste dann aber auf und sicherten sich den verdienten Sieg. Die dritte Begegnung findet am Donnerstag in New Jersey statt.

Dagegen haben die Nashville Predators ihre Topscorer Alexander Radulow und Andrej Kostitsyn zumindest für das dritte Spiel des Conference-Halbfinales am Mittwoch gegen die Phoenix Coyotes suspendiert.

Die Außenstürmer sollen gegen vereinsinterne Regeln verstoßen haben, teilte der Klub mit.

"Die Predators haben einige wenige Verhaltensnormen. Es ist unfair dem Team gegenüber, diese zu verletzen", sagte Teammanager David Poile.

In der "Best-of-Seven"-Serie liegt das Team aus Tennessee 0:2 zurück. Ob die Stürmer im vierten Spiel am Freitag wieder auflaufen, überließ Poile Cheftrainer Barry Trotz.

Der 25 Jahre alte Russe Radulow war erst kurz vor der Meisterschaftsrunde nach vier Jahren in seiner Heimat zu den Predators zurückgekehrt. Mit sechs Punkten führt er die teaminterne Scorerwertung in den Playoffs vor dem Weißrussen Kostitsyn (4) an.

Die St. Louis Blues müssen in den Playoffs vorerst auf Goalie Jaroslav Halak verzichten.

Der 26 Jahre alte Slowake wird aufgrund einer Unterkörper-Verletzung zumindest im Conference-Halbfinale gegen die Los Angeles Kings nicht mehr spielen. Dort liegen die Blues in der Best-of-Seven-Serie 0:2 zurück.

Halak hatte sich die Verletzung bereits im zweiten Spiel des Conference-Viertelfinals gegen die San Jose Sharks zugezogen. Zusammen mit Ersatztorhüter Brian Elliott bildete er in der Hauptrunde das beste Gespann der Liga.

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