Chicago gewann 2013 den Stanley Cup gegen Dennis Seidenbergs Boston Bruins © getty

Die Blackhawks eröffnen die neue Saison der NHL gegen die Washington Capitals. Die Format-Änderung soll mehr Spannung bringen.

München - Nach der wegen des Tarifstreits verkürzten Vorsaison freuen sich die Fans der NHL auf eine außergewöhnliche Spielzeit 2013/14.

Durch eine Änderung des Formats messen sich die besten Kufencracks der Welt (ab 1 Uhr LIVESCORES) nur noch in vier statt in sechs Divisionen.

Zudem wird die Liga ihre Hauptrunde für zweieinhalb Wochen unterbrechen, um ihre besten Spieler für die Olympischen Winterspiele in Sotschi (7. bis 23. Februar) abzustellen.

Chicagos Mission Titelverteidigung

Stanley-Cup-Sieger Chicago Blackhawks eröffnet die neue Saison mit einem Heimspiel gegen die Washington Capitals (ab 2 Uhr LIVESCORES).

Vor dem ersten Bully wird der Klub das fünfte Meisterbanner unter die Hallendecke ziehen, danach steht die schwierige Mission Titelverteidigung auf dem Plan.

Zuletzt war es den Detroit Red Wings 1997 und 1998 gelungen, zweimal in Folge die begehrteste Eishockey-Trophäe der Welt zu gewinnen.

Die Chancen für einen erneuten Triumph der Blackhawks stehen nicht schlecht, da das Meisterteam weitestgehend gehalten werden konnte.

"Man wird richtig aufgeregt, wenn man sich in der Kabine umschaut und nur bekannte Gesichter sieht", sagte der letztjährige MVP Patrick Kane.

Seidenberg sinnt auf Revanche

Als ein großer Widersacher werden erneut die Boston Bruins mit dem deutschen Nationalverteidiger Dennis Seidenberg gehandelt. Die Finalniederlage in der vergangenen Saison wurmt Seidenberg noch heute.

"Das habe ich immer noch nicht verdaut. Aber daraus ziehen ich und meine Teamkollegen viel Motivation", sagte der gebürtige Schwenninger.

Iginla als Verstärkung

Neu im Team des Meisters von 2011 ist Top-Stürmer Jarome Iginla.

Der Kanadier stand zuletzt bei den Pittsburgh Penguins unter Vertrag, nachdem er zuvor 16 Jahre lang für die Calgary Flames die Knochen hingehalten hatte. Pittsburgh dürfte Iginlas Abgang verkraften, die Offensive der Penguins um Superstar Sidney Crosby ist weiter überdurchschnittlich gut besetzt.

Aus deutscher Sicht zählen neben Seidenberg auch Christian Ehrhoff (Buffalo Sabres) und Marcel Goc (Florida Panthers) zum Stammpersonal ihrer Klubs. Goalie Thomas Greiss erhofft sich mit dem Wechsel zu den Phoenix Coyotes mehr Spielanteile.

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