Schwarzer Sonntag für den deutschen Football-Profi Sebastian Vollmer und die New England Patriots in der NFL: Der Kaarster kassierte mit den "Pats" beim 6:13 bei den Cincinnati Bengals die erste Saisonniederlage, die fast schon historische Ausmaße annahm.

Die New York Giants setzten derweil ohne den verletzten Markus Kuhn beim 21:36 gegen die Philadelphia Eagles ihren Katastrophen-Saisonstart fort und verloren auch ihr fünftes Saisonspiel.

Schlechter waren die Giants zuletzt 1976 gestartet, als sie die ersten neun Begegnungen abschenkten. Besser erging es den Indianapolis Colts, die ohne den nicht eingesetzten Björn Werner die bis dahin ungeschlagenen Seattle Seahawks 34:28 niederkämpften.

Die sechs Zähler in Cincinnati waren die niedrigste Punktzahl, die New England in der Ära von Star-Quarterback Tom Brady (seit 2000) erreicht hat.

Für die Patriots war es zudem das erste Spiel ohne eigenen Touchdown seit dem 20. September 2009 (6:19 gegen die New York Jets). Vollmer stand erneut in der Startformation.

Die Krise der Giants ist derweil vor allem an Quarteback Eli Manning festzumachen. Der zweimalige Super-Bowl-Sieger warf gegen die mit nur einem Sieg aus vier Spielen gestarteten Eagles zwar zwei Touchdown-Pässe, aber erneut drei Interceptions (abgefangene Pässe).

Mit nun schon zwölf Interceptions bei acht Touchdowns hat Manning die mit Abstand schlechteste Bilanz aller Start-Quarterbacks. Zum Vergleich: Bruder Peyton Manning, der in der Nacht mit Denver auf Dallas trifft, kam als Branchenführer in den ersten vier Spielen auf 16 Touchdowns und leistete sich keine Interception.

Die Colts lagen in Seattle bereits 17:25 zurück, sicherten sich aber durch ein ganz starkes letztes Viertel noch den vierten Sieg im fünften Spiel.

Ihre weiße Weste wahrten hingegen die New Orleans Saints (26:18 in Chicago) und die Kansas City Chiefs (26:17 in Tennessee), die nun jeweils eine 5:0-Bilanz haben.

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