Die Fehlentscheidung der Ersatzschiedsrichter im Monday-Night-Game der NFL hat bei Wettspielern weltweit für Verluste in Millionenhöhe gesorgt.

So gab die Website "pregame.com" bekannt, dass insgesamt 400 Millionen Dollar (etwa 300 Millionen Euro) auf das Spiel gewettet worden waren, der Großteil setzte auf die Green Bay Packers.

Der höchst umstrittene Touchdown zum 14:12-Sieg der Seattle Seahawks spülte dem Anbieter dadurch in letzter Sekunde umgerechnet zusätzliche 230 Millionen Euro in die Kassen.

"Die Lehre aus den Ereignissen ist, dass die Schiedsrichter-Angelegenheit so schnell wie möglich gelöst werden muss", sagte Marc Lawrence vom Wettanbieter "playbook.com": "Die NFL darf nicht wieder so dumm da stehen wie am Montagabend."

Seit dem Saisonbeginn kommen in der NFL Amateur-Schiedsrichter zum Einsatz, da die Liga die etatmäßigen Unparteiischen nach gescheiterten Vertragsverhandlungen ausgesperrt hat. Erst am Sonntag hatte es neue Gespräche zwischen beiden Seiten gegeben, allerdings endeten auch diese ergebnislos.

Weiterlesen