Eine krasse Fehlentscheidung hat die Green Bay Packers in letzter Sekunde um einen verdienten Auswärtssieg gebracht.

Im Monday Night Game des dritten Spieltages verlor der Favorit bei den Seattle Seahawks 12:14 (0:0, 0:7, 6:0, 6:7).

Dabei erkannten die Ersatz-Schiedsrichter bei einem Verzweiflungspass von Seattles Quarterback Russell Wilson zu Golden Tate fälschlicherweise auf Touchdown.

Obwohl der Receiver vorher einen Gegenspieler weggeschubst hatte und erst am Boden Green Bays Cornerback M.D. Jennings den Ball endgültig entriss, durften die Gastgeber feiern.

Im Anschluss wurde es noch chaotischer. Nach dem fälligen Videobeweis, der trotz eindeutiger Bilder keine Rücknahme der Entscheidung brachte, verließen die Packers wutentbrannt das Feld.

Erst zehn Minuten später kehrten beide Teams für den obligatorischen Extrapunkt zurück.

Die Packers können ihre zweite Saisonniederlage dennoch nicht ausschließlich auf die Referees schieben, schließlich lieferten sie in der ersten Hälfte eine unterirdische Leistung ab.

Quarterback Aaron Rodgers (223 Yards) wurde achtmal gesackt und fand nie einen Rhythmus. Da die Seahawks aber ebenfalls nur wenig zustande brachten, war nach der Pause noch alles drin.

Plötzlich kamen die Gäste in Schwung und gingen durch zwei Field Goals und einen Tochdown durch Running Back Cedric Benson mit 12:7 in Führung - dann übernahmen jedoch die Schiedsrichter.

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