Spektakuläre Wende im Kopfgeld-Skandal um die New Orleans Saints: Ein unabhängiges Gremium hat die Sperren der verwickelten Spieler aufgehoben.

Somit sind die Saints Jonathan Vilma und Will Smith, Clevelands Scott Fujita und Free Agent Anthony Hargrove ab sofort wieder spielberichtigt.

Vilma wird aufgrund einer Knieverletzung am 1. Spieltag gegen die Washington Redksins jedoch nicht zum Einsatz kommen.

Gefällt wurde die Entscheidung, weil NFL-Commissioner Roger Goodell seine Kompetenzen überschritten habe. Er hätte die Sperren nicht im Alleingang aussprechen dürfen.

Da es um illegale Zahlungen aus einem internen Pool ging hätte der sogenannte "Special Master" Stephen Burbank Strafen und eventuelle Einsprüche übernehmen müssen.

Nach den Statuten der NFL hätte Goodell nur einschreiten dürfen, wenn er Beweise dafür gefunden hätte, dass gegnerische Spieler absichtlich verletzt wurden - das hatten alle Beteiligten bestritten.

"Der Sieg ist mein", twitterte Vilma, der auch ein Zivilklage gegen Goodell angestrengt hatte. Die Sperren sind allerdings momentan nur ausgesetzt und könnten eventuell neu verhängt werden.

Die Coaches und Manager Mickey Loomis bleiben dennoch suspendiert, sie hatten ihre Strafen akzeptiert.

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