Der im Zuge des Kopfgeld-Skandals für ein Jahr gesperrte Linebacker Jonathan Vilma hat zum Gegenschlag ausgeholt und NFL-Commissioner Roger Goodell verklagt.

Der Abwehrspieler der New Orleans Saints bestreitet trotz Aussagen anderer Spieler und Coaches vehement seine Rolle in dem Skandal.

Goodell hatte nach Abschluss der Ermittlungen gesagt, Vilma sei einer der führenden Köpfe gewesen und hätte zwischen 2009 und 2011 Prämien von bis zu 10.000 Dollar auf Verletzungen gegnerischer Spieler wie Brett Favre oder Kurt Warner ausgesetzt.

"Ich habe nie Mitspieler bezahlt, um Kontrahenten zu verletzen", erklärte Vilma seine Klage via "Twitter".

Die Coaches und Verantwortlichen der Saints haben inzwischen dieses Programm bestätigt. Head Coach Sean Payton hat seine einjährige Sperre bereits angetreten.

Die aus dem Verkehr gezogenen Spieler Vilma, Will Smith, Anthony Hargrove und Scott Fujita haben gegen ihre Sperren Einspruch eingelegt.

Vilmas Anwälte argumentieren, dass sein Ansehen in der NFL extrem beschädigt wurde und er dadurch seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten könne.

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