Im Zuge der sogenannten Kopfgeld-Affäre beim Skandal-Klub New Orleans Saints hat die NFL erneut hart durchgegriffen.

Während Defensivspieler Jonathan Vilma (New Orleans) die gesamte kommende Saison zuschauen muss, wurden Anthony Hargove (Green Bay Packers) für acht, Will Smith (New Orleans) für vier und Scott Fujita (Cleveland Browns) für drei Spiele gesperrt.

"Dieser Skandal wäre ohne die aktiven Spieler erst gar keiner geworden", sagte NFL-Kommissionsmitglied Roger Goodell.

Zuvor waren bereits Saints-Cheftrainer Sean Payton für ein Jahr und Mickey Loomis, General-Manager in New Orleans, für die erste Saisonhälfte der im September startenden Spielzeit suspendiert worden.

Dazu verloren die Saints zwei Draft-Picks. Noch härter erwischte es Defensiv-Koordinator Gregg Williams, der als einer der Hauptverantwortlichen gilt: Williams, der nun für die St. Louis Rams arbeitet, wurde auf unbestimmte Zeit aus dem Verkehr gezogen.

Ermittler der NFL hatten aufgedeckt, dass der Super-Bowl-Champion von 2009 seine Spieler drei Jahre lang mit Prämien angestachelt hatte, Gegner bewusst zu verletzen und spielunfähig zu machen.

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