Die Bilder der 13. NFL-Woche... © getty

Seattle feiert im Monday Night Game den elften Saisonsieg und sichert sich gegen New Orleans einen Playoff-Platz.

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Von Florian Pertsch

München - Zum Abschluss des 13. Spieltag haben die Seattle Seahawks das Spitzenspiel der beiden besten Teams der NFC für sich entschieden.

Gegen die New Orleans Saints gewannen die Seahawks im heimischen CenturyLink Field das Monday Night Game mit 34:7 (27:7) und sicherten sich durch den Erfolg als erstes Team der NFL-Saison einen Playoff-Platz in der NFC.

Mit einer Bilanz von elf Siegen bei nur einer Niederlage haben die Seahawks nun zwei Siege Vorsprung vor den Verfolgern aus New Orleans (9-3) und Carolina (9-3) und haben berechtigte Hoffnung auf den Heimvorteil in den Playoffs (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Lautstärke-Weltrekord in Seattle

Zusätzlich holte sich Seattle noch einen Weltrekord zurück (Die NFL LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Beim 11. Saisonsieg entfachten die Zuschauer mit 137,6 Dezibel einen wahren Höllenlärm und machten Seattle wieder offiziell zum lautesten Publikum in einem offenen Stadion.

Den Grundstein für den deutlichen Sieg legte Seattle bereits in der ersten Halbzeit.

In einem furiosen ersten Viertel ging das Team um Quarterback Russell Wilson durch Touchdowns von Michael Bennett und Zach Miller mit 17:0 in Führung (So spricht die NFL: Die wichtigsten Begriffe).

MVP-Sprechchöre für Wilson

Insgesamt gelangen Seattles Spielmacher 310 Yards und drei Touchdown-Pässe, woraufhin der 25-Jährige von den Fans mit "MVP, MVP"-Sprechchören gefeiert wurde.

Wilson kommt in dieser Saison bereits auf 20 Touchdown-Pässe und ist damit neben dem Quarterback-Trio Dan Marino, Peyton Manning und Andy Dalton erst der vierte Spielmacher der NFL-Geschichte, dem das in zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten gelingt.

Saints-Offense stottert

Die Gäste um Star-Quarterback Drew Brees fanden überhaupt nicht in die Partie. Bezeichnend, dass ihnen erst kurz vor Ende des ersten Viertels ein First Down gelang.

"Seattle hat uns einen satten Kinnhaken verpasst. Sie haben großartig gespielt", zollte NFL-Superstar Brees dem Gegner Respekt.

Es dauerte bis Mitte des zweiten Quarters bis sich die Saints an die äußeren Bedingungen mit schlechtem Wetter und dem berüchtigten Lärmpegel gewöhnt hatten.

Graham erzielt Vereinsrekord

Durch einen Touchdown von Tight End Jimmy Graham, der mit seinem zwölften Touchdown zwar einen Vereinsrekord aufstellte und ansonsten aber abgemeldet war, kamen sie auf 17:7 heran.

Grahams Schatten K.J. Wright folgte dem Tight End über den ganzen Platz und war hinterher sehr zufrieden ( 814305 DIASHOW: Die Bilder des 13. Spieltages ).

"Die Trainer haben mir erklärt, dass ich mich nur um Graham kümmern muss und meinen Kollegen in der Verteidigung einfach vertrauen soll. Genau das habe ich gemacht", so Wright.

Seahawks-Schlussspurt vor der Halbzeit

Nach dem kurzen Saints-Strohfeuer dominierten allerdings wieder die Hausherren das Geschehen.

13 Sekunden vor der Halbzeit gelang Seattle mit einem 88 Yards Drive in unter zwei Minuten, die Führung auf 27:7 auszubauen.

"Wir wollten aggressiv gegen den Blitz der Saints spielen. Wir wussten, sie werden Druck machen, und wir mögen das. Denn wenn der Gegner Druck auf den Quarterback macht, ist dahinter verflixt viel grüner Raum für unsere Offense", freute sich Wilson über die Defense-Taktik der Saints.

Neuer Negativ-Rekord der Saints

Nach der Pause hielten sich die Seahawks vornehm dann zurück.

Nur Mitte des dritten Quarters ließ Seattle noch einmal kurz die Muskeln spielen und stellte durch den Touchdown von Derrick Coleman den 34:7 den Endstand her.

New Orleans erzielte zum zweiten Mal in der Trainer-Ära Sean Payton (seit 2006 im Amt) nur sieben Punkte, die 188 Yards Raumgewinn sind dagegen ein neuer Negativrekord.

Für Seattle geht die Reise in Woche 14 nach San Francisco, New Orleans empfängt im Spitzenspiel der NFC-South die Carolina Panthers.

[kaltura id="0_lg47nwg9" class="full_size" title="Kaepernick l sst die Muskeln spielen"]

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