Terrell Suggs (l.) spielt seit 2003 bei den Baltimore Ravens © getty

Die Packers fügen Baltimore die dritte Pleite zu. Peterson geht zwei Tage nach dem Tod seines Sohnes mit den Vikings unter.

München - Der bestbezahlte Quaterback der NFL hat sich gegen die Defensive der Green Bay Packers die Zähne ausgebissen.

Joe Flacco und die Balitmore Ravens mussten sich den Packers in einem engen Spiel mit 17:19 (0:6) geschlagen geben - es war bereits die dritte Pleite nach dem 6. Spieltag (Die NFL LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) für den Titelverteidiger.

Rodgers überzeugt

Flaccos Gegenüber Aaron Rodgers brachte 17 seiner 32 Versuche an den Mann und führte die Packers mit 315 Yards zum dritten Sieg. Trotzdem bleibt sein Team auf Platz 3 in der NFC North. (790299DIASHOW: Die Bilder des 6. Spieltages)

Neben seinem Touchdown warf Rodgers eine - folgenlose - Interception. Die Packers mussten zudem während des Spiels zwei verletzungsbedingte Verluste hinnehmen. Die Receiver Randall Cobb und James Jones mussten vom Feld getragen werden und konnten nicht mehr ins Spiel zurückkehren.

Flacco schwach

Flacco stellte in der ersten Hälfte nicht einen erfolgreichen Spielzug auf die Beine. Doch auch Green Bay kam bis zur Halbzeit lediglich zu zwei durch Kicker Mason Crosby verwandelte Field Goals.

Den ersten Touchdown des Spiels erzielte Jordy Nelson nach einem 64-Yard-Pass von Rogers im dritten Viertel. Nur wenig später kamen die Ravens jedoch mit einem Fieldgoal und einem Touchdown-Pass auf Jones zurück ins Spiel.

Doch die Packers zogen erneut auf 19:10 davon, bis Dallas Clark nach einem 18-Yard-Pass von Flacco mit einem Touchdown auf 17:19 verkürzte.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Beim abschließenden Ballbesitz ließen Rodgers und die Packers aber nichts mehr anbrennen und spielten die verbliebenen zwei Minuten souverän herunter.

SPORT1 blickt auf weitere Partien des 6. Spieltages der NFL:

Peterson spielt trotz Drama

Beim Spiel der Minnesota Vikings gegen die Carolina Panthers drehte sich alles um Adrian Peterson. Der Running Back lief am Sonntag auf, obwohl sein zweijähriger Sohn vor nur zwei Tagen verstorben ist. (So spricht die NFL: Die wichtigsten Begriffe)

Schuld an dem Tod von Petersons Sohn trägt offenbar der Lebensgefährte der Mutter, der das Kind misshandelt haben soll.

Der Spieler der Vikings erklärte seine Entscheidung vor dem Spiel gegen die Panthers in einer Mitteilung bei "Fox Sport". "Ich spüre den Schmerz des Lebens, aber ich bin einsatzbereit, weil ich weiß, dass mein Sohn an einem besseren Ort ist."

An der vierten Niederlage der Vikings, die Schlusslicht der NFC North bleiben, konnte der beste Running Back der letzten Saison allerdings nichts ändern. Minnesota musste sich mit 10:35 geschlagen geben.

Chiefs marschieren weiter

Die Kansas City Chiefs haben ihren Siegeszug fortgesetzt.

Das Team aus dem US-Bundesstaat Missouri gewann auch sein sechstes Saisonspiel und baute durch das 24:7 gegen die Oakland Raiders seine Rekordserie aus.

Bereits eine Woche zuvor hatten die Chiefs mit dem 26:17 gegen Tennessee Geschichte geschrieben, als sie das erste Team in der 94-jährigen NFL-Geschichte wurden, das nach 14 oder mehr Niederlagen in der Vorsaison mit fünf Siegen in die neue Spielzeit startete.

Steeler können doch siegen

Superbowl-Rekordsieger Pittsburgh Steelers feierte derweil im fünften Saisonspiel den ersten Sieg. Das Team um Star-Quarterback Ben Roethlisberger gewann bei den New York Jets 19:6.

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