Donald Sterling kaufte 1981 die Clippers
Donald Sterling kaufte die Los Angeles Clippers 1981 für 12,5 Millionen Dollar © getty

Der Weg scheint frei für Steve Ballmer.

Die NBA hat dem Verkauf der Los Angeles Clippers an den ehemaligen Microsoft-Boss für zwei Milliarden Dollar zugestimmt.

Nun müssen nur 75 Prozent der 29 anderen Eigentümer ihr Okay geben. Die Sterling-Stiftung unter der Führung von Shelly Sterling hatte den Deal eingefädelt, da ihr in Trennung lebender Ehemann wegen des Rassismus-Skandals lebenslang gesperrt wurde.

Nach einer ursprünglichen Zustimmung hatte Donald Sterling zuletzt den Verkauf durch seine Anwälte abgelehnt. Dann wurde jedoch bekannt, dass er von Gutachtern für "mental unfähig" erklärt wurde, die Geschäfte der Clippers-Stiftung- der formelle Eigner des Teams - zu führen.

Inzwischen bestätigte die Familie, dass der 80-Jährige schon seit "drei bis fünf Jahren" an Alzheimer leidet. Ursprünglich sollte die Erkrankung nicht als Verkaufsgrund herangezogen werden.

Da Sterling aber nicht nachgibt, sah sich Shelly Sterling zu dem Schritt gezwungen. Inzwischen hat ihr Noch-Ehemann eine Schadensersatzklage über eine Milliarde Dollar gegen die NBA eingereicht.

Sterlings verfassungsmäßig garantierte Rechte seinen verletzt worden. "Diese Klage war vorhersehbar und entbehrt jeglicher Grundlage. Es gab keinen erzwungenen Verkauf. Shelly Sterling hat das Team verkauft", sagte NBA-Rechtsexperte Rick Buchanan bei "ESPN".

Shelly Sterling verpflichtete sich nur Stunden danach als Teil der Verkaufsvereinbarung, die NBA nicht zu verklagen und sie vor weiteren Klagen durch Donald Sterling zu schützen.

Der neue Boss hat derweil große Ziele.

"Ich habe große Träume für dieses Team", sagte Ballmer der "L.A. Times": "Ich möchte eine Meisterschaft gewinnen und die Clippers zum aufregendsten Team im Profisport machen."

Hier weiterlesen: Von Microsoft zum Clippers-Boss

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