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Die Miami Heat haben Geschichte geschrieben.

Der Titelverteidiger machte durch den 117:92 (60:34)-Erfolg über die Indiana Pacers das 4:2 in der Best-of-Seven-Serie klar und zog zum vierten Mal in Folge in die NBA-Finals ein (Der NBA-Playoff-Baum 2014).

Bisher war dies nur den Boston Celtics (zweimal) und Los Angeles Lakers gelungen. Damit ist auch der erste "Threepeat" (drei Titel in Serie) seit 2002 möglich - damals durch die Lakers (DATENCENTER: Alle Playoff-Ergebnisse).

Ein unfassbarer 54:21-Lauf brachte sie in der ersten Hälfte auf die Siegerstraße. Superstar LeBron James markierte ebenso 25 Punkte wie Chris Bosh.

Spätestens zur Halbzeit konnten die Party-Vorbereitungen beginnen. Indiana hatte nicht die Spur einer Chance.

Mit dem elften Playoff-Heimsieg hintereinander stellte Miami einen Teamrekord auf und hat seit den Finals 2011 gegen Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks keine Serie mehr verloren.

Zum dritten Mal in Folge schalteten sie die Pacers aus, obwohl der große Kontrahent sich in der regulären Saison den Heimvorteil erkämpft hatte. Im entscheidenden Moment war der Meister aber eine Klasse für sich.

Lediglich Paul George (29 Punkte) zeigte eine gute Leistung. Der wegen seiner Mätzchen gegen James laut ausgebuhte Lance Stephenson ging im Duell mit dem "King" diesmal sang- und klanglos unter und wurde in der ersten Hälfte mehrfach fast schon vorgeführt.

Für James war es der 100. Playoff-Sieg. Die Endspiele beginnen in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni. Den Gegner spielen im Westen die San Antonio und Oklahoma City Thunder aus.

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