Donald Sterling wurde wegen des Rassismus-Skandals lebenslang aus der NBA verbannt © getty

Donald Sterling, der durch den Rassismus-Skandal gefallene Besitzer der Los Angeles Clippers, ist der meistgehasste Mann der USA. Das ergab eine Umfrage von "E-Poll Market Research", die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Demnach wird der 80-Jährige von 92 Prozent der Befragten gehasst. In der Gruppe der männlichen 13- bis 24-Jährigen sind es sogar 97 Prozent.

Sterling liegt im Ranking der meistgehassten Männer in den USA noch vor dem Milliardenbetrüger und ehemaligen Finanz- und Börsenmakler Bernie Madoff (90 Prozent) sowie Ex-Footballstar O. J. Simpson (88).

Das amerikanisch-kanadische Teenie-Idol Justin Bieber rangiert mit 85 Prozent auf dem fünften Platz.

Wegen des Rassismus-Skandals um ein mitgeschnittenes Gespräch wurde Sterling von der NBA zuletzt lebenslang gesperrt und beauftragte seine in Trennung lebenden Frau Shelly mit dem Verkauf der Clippers.

[tweet url="//twitter.com/LAClippers"]

Shelly Sterling hat über den Verkauf bereits eine Vereinbarung mit dem früheren Microsoft-Boss Steve Ballmer unterschrieben. Demnach zahlt Ballmer zwei Milliarden Dollar (ca. 1,47 Milliarden Euro) für das Team.

Allerdings sperrt sich Sterling, der zuletzt angekündigt hatte, bis zum "blutigen Ende" kämpfen zu wollen, gegen den Verkauf.

"Ohne Donalds Unterschrift gibt es keinen Verkauf", sagte einer seiner Anwälte Bobby Samini der "L.A. Times".

Hier weiterlesen: Microsoft-Milliardär wird Clippers-Boss

Weiterlesen