Donald Sterling kaufte 1981 die Clippers
Clippers-Eigentümer Donald Sterling wurde von der NBA lebenslang gesperrt © getty

Der wegen rassistischer Äußerungen massiv in die Kritik geratene Klubbesitzer Donald Sterling hat erneut betont, seine Los Angeles Clippers nicht abgeben zu wollen.

Der 80-Jährige nannte den Versuch der NBA ihm die Inhaberschaft zu entziehen und das Team zu veräußern "illegal".

In einer schriftlichen Stellungnahme an die Liga teilte Sterling mit, das Gespräch zwischen ihm und seiner Freundin Vanessa Stiviano sei illegal mitgeschnitten worden und könne deshalb nicht gegen ihn verwendet werden. In der Aufzeichnung ist zu hören, wie Sterling gegenüber Stiviano Afro-Amerikaner herabwürdigt.

"Wir glauben nicht, dass ein Gericht der Vereinigten Staaten die Herrn Sterling auferlegten drakonischen Sanktionen vollstrecken wird", hieß es in der Stellungnahme. Die Liga hat eine Anhörung in dem Fall für den 3. Juni angesetzt.

Sterling hatte die Kontrolle über die Clippers vergangene Woche an seine von ihm getrennt lebende Frau Shelly übertragen. Diese sollte eigentlich den Verkauf vorantreiben. Unter anderem interessieren sich der frühere NBA-Star Grant Hill (mit einem Konsortium) und der ehemalige Microsoft-Boss Steve Ballmer für das Team.

Davon will Sterling aber plötzlich auch nichts mehr wissen: "Ich weißt nicht, was sie für eine Vereinbarung meint, aber er distanziert sich von ihren Versuchen, zu verkaufen. Es sagt, es ist sein Team und nur er entscheidet, ob und wann es verkauft wird. Er wird bis zum blutigen Ende kämpfen", erklärte Sterlings Anwalt Max Blecher bei "ESPN".

Sterling war zuvor von NBA-Commissioner Adam Silver lebenslang gesperrt und mit der höchstmöglichen Geldbuße von 2,5 Millionen Dollar belegt worden.

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