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Die Miami Heat stehen an der Schwelle einer historischen Leistung.

Der Titelverteidiger beherrschte die Indiana Pacers auch im vierten Finale der Eastern Conference und holte sich mit dem 102:90 (49:44) das 3:1 in der Best-of-Seven-Serie (Der NBA-Playoff-Baum 2014).

Damit fehlt ihnen nur noch ein Sieg, um zum vierten Mal in Folge in die NBA-Finals einzuziehen. Das gelang zuvor nur den Boston Celtics und Los Angeles Lakers (DATENCENTER: Alle Playoff-Ergebnisse).

Einmal mehr war LeBron James der überragende Mann auf dem Parkett. Dem viermaligen MVP gelangen 32 Punkten sowie zehn Rebounds.

Dank ihm starteten die Heat mit einem 7:0-Lauf in die zweite Hälfte und blickten danach nicht mehr zurück. Zwischenzeitlich führten sie mit 23 Punkten.

Chris Bosh (25 Zähler) lieferte speziell vor der Pause sein bestes Playoff-Spiel 2014 und federte den Ausfall von Chris Andersen (Oberschenkelprobleme) ab.

Im Mittelpunkt stand jedoch James, der mit seinem 74. Playoff-Spiel mit mindestens 25 Punkten, fünf Rebounds und fünf Assists Michael Jordan von Rang eins der ewigen Bestenliste verdrängte.

Die Pacers konnten ab dem dritten Viertel die Totalausfälle ihrer Starter Roy Hibbert und Lance Stephenson nicht mehr kompensieren.

Hibbert blieb zum vierten Mal in der K.o.-Runde ohne Punkt. Stephenson erzielte acht seiner neun Zähler erst im vierten Abschnitt, als die Partie längst gelaufen war. All-Star Paul George markierte 23 Punkte.

In der James-Ära hat Miami in einer Serie achtmal mit 3:1 geführt, immer machten sie in Spiel 5 den Sack zu. In der Nacht auf Donnerstag stehen die Pacers daheim mit dem Rücken zur Wand.

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