Donald Sterling kaufte die Los Angeles Clippers 1981 für 12,5 Millionen Dollar © getty

Die NBA hat in der Rassismus-Affäre um Donald Sterling Fakten geschaffen und den bereits lebenslang gesperrten Besitzer der Los Angeles Clippers wegen "Beschädigung der Liga" angeklagt.

Das teilte die Liga am Montag mit und setzte eine Anhörung für den 3. Juni an, bei der Sterling Stellung nehmen kann. Unmittelbar danach stimmen die übrigen 29 Eigentümer über ein mögliches Ende von Sterlings Inhaberschaft ab. Dafür ist eine Dreiviertelmehrheit nötig.

Erst am Freitag hatte Sterlings Anwalt Matthew Blecher der Liga in einem Brief mitgeteilt, dass der 80 Jahre alte Unternehmer die lebenslange Sperre und die Geldstrafe von 2,5 Millionen Dollar nicht akzeptieren werde.

Der Skandal um Sterling war Ende April durch die Veröffentlichung diskriminierender Aussagen des Finanz-Moguls über Afro-Amerikaner ausgebrochen.

Die NBA sprach kurz darauf die Maximalstrafe gegen den Clippers-Boss aus und leitete Bemühungen um Sterlings Ablösung als Chef des kalifornischen Klubs ein.

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